20 Jahre Seniorenrat

Zu seinem 20-jährige-Jubiläum hat der Seniorenrat eine interessante Broschüre

herausgebracht.

Einfach auf das Bild der Broschüre klicken und schon erscheint die Broschüre online.

 

 

 

Am 13. Dezember 2015 feierte der Seniorenrat sein 20jähriges Bestehen. Im Mittelpunkt war die Erstellung einer Festschrift mit dem Verlag SBM aus Schwabach, für die Adi Meister und Erika Schneider als ehemaliger Seniorenratsvorsitzender bzw. als ehemaliges Mitglied im Vorstand, die Anekdoten der Anfangszeiten lieferten. Reinholt Schulz, ebenfalls ehemaliges Mitglied des Seniorenrates hat für die Bebilderung gesorgt. Horst Maier, ehemaliger Journalist war für die Gestaltung der Texte und Ulrich Schuberth, stellv. Vorsitzender des aktuellen Seniorenrates für das gesamt Layout, die Koordinierung und die übergeordneten Kapitel zuständig.
 

Die Festveranstaltung mit Musik und interessanten Beiträgen durch die beiden Seelsorger, Rudolf Koch (ev.) und Andre Hermany (kath.) fand in der Stadthalle mit ca. 150 Ehrengästen statt und wurde allseits gewürdigt.
Das Fest-Programm sowie viele Beiträge des Seniorenrates können in der Festschrift „Agil und mobil und (k)ein bisschen weis(s)e“ nachgelesen werden.

 

Als Ergänzung zum 20jährigen Bestehen hat sich der Seniorenrat vorgenommen im Jahr 2016 ca. 15 Einzelveranstaltungen der 5 Arbeitsausschüsse durchzuführen mit dem Ziel der Bevölkerung  unsere vielseitigen Senioren-Tätigkeiten, vorzustellen.
Alle Veranstaltung sind auf der Homepage einsehbar.

 

Fürther Nachrichten:

Fürths Seniorenrat ist voller Tatendrang

Das Gremium feierte sein 20-jähriges Bestehen - Problem Altersarmut

Vor 20 Jahren fanden die Belange der älteren Generation noch wenig Beachtung in den Medien, stellt die scheidende Seniorenbeauftragte Elke Übelacker mit Kopfschütteln fest. „Aber das hat sich ja gottlob geändert.“ Inzwischen räume die Presse hier wie andernorts den Themen, die Senioren beschäftigen, großzügig Raum ein, was denn auch dankend vermerkt wird. Und eines haben die älteren Mitmenschen den jüngeren ganz besonders voraus: Ihre Zahl ist kontinuierlich im Steigen begriffen.

Wer kann auf den demographischen Wandel adäquat reagieren? Nach den Worten des Seniorenratsvorsitzenden Alfons Kirchner „nicht die Bundesregierung in Berlin, auch nicht die Landesregierung in München, wohl aber die Kommunen, Landkreise und Gemeinden“.

So angesprochen, betont Oberbürgermeister Thomas Jung, auch weiterhin großen Wert darauf zu legen, dass Fürther auch im Alter in der eigenen Wohnung bleiben können, wobei angesichts der vielen Altbauten noch einiges zur Barrierefreiheit geleistet werden müsse. Dazu zählen aber auch bessere Einstiegsmöglichkeiten in den Bus.

Genauso wichtig sind Angebote zur gesellschaftlichen und kulturellen Teilhabe. Ein weiterer Erfolg der Arbeit des Seniorenrats zeige sich unübersehbar in dem Elektrofahrzeug, das Gehbehinderte über den Friedhof chauffiert.

Doch bleiben nach wie vor große Probleme für die Stadt: „Die Miete steigt, die Rente aber nicht“, klagt Jung. Und mit ihm klagen zahlreiche Rentner, die ihn um Hilfe bitten, die sich mit 70 Jahren um Arbeit bewerben, um leben und eigenständig wohnen zu können. „Die Altersarmut wächst“, beobachtet der OB. „Und das ist angesichts der Aufbauleistung dieser Generation eine Schande.“

„Gesellschaftliche Aufgabe“

Untermalt von den Klängen des jungen Saxophon-Quartetts „Saxalavista“ und begleitet von der launigen Moderation des Seniorenrat-Pressesprechers Horst Mayer, unternahmen Rudolf Koch, der Referent für Altersfragen im evangelischen Dekanat Fürth, und sein katholischer Kollege André Hermany einen virtuellen Stadtspaziergang per Bildprojektion. Der führte vom Statistischen Landesamt über das Freiwilligen-Zentrum Fürth, das Klinikum (das keiner freiwillig von innen sehen will), über Rathaus, Stadion und Friedhof bis zur Kirche St. Heinrich.

Dabei unterstrichen die Geistlichen stets die Bedeutung des Alters und der alten Menschen für die Jugend. „Hier geht es nicht um das Päppeln einer Randgruppe, hier geht es um die elementare Arbeit am Zusammenwirken in der Stadt“, bekräftigten sie unisono. Eine Arbeit für die Zukunft: „Das Alter ist kein persönlicher Abstieg, sondern eine gesellschaftliche Aufgabe“, bekräftigt Rudolf Koch. 

REINHARD KALB

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