Aktivitäten

 

Nahverkehrsplan

 

Anregungen des Seniorenrates der Stadt Fürth (nicht nur aus Seniorensicht) zum Nahverkehrsplan der Stadt Fürth

 

1.    Buslinien

Aus unserer Sicht ist eine Überprüfung des gesamten Fürther Liniennetzes auf Linienführung, Haltestellen und Fahrplangestaltung erforderlich. Einige Vorschläge, die zur Verbesserung beitragen können.

 

1.1  Einrichtung einer Buslinie durch die Vacher Str.

-          z.B. durch Verlegung der vorhandenen Linie 175 oder 126

 

1.2  Anbindung Hornschuchcenter

-          durch Verlängerung der Linien 33 und/oder 67 (Hbf – Gebhardstr. – Gabelsbergerstr. – Nürnberger Str. – Gustav-Schickedan-Str. – Hbf) mit zusätzlichen Haltestellen Hornschuchcenter und Stadtpark und / oder

-          durch Änderung der Linienführung 173/174 (ab Hbf – Gebhardstr. – Gabelsbergerstr. – Nürnberger Str. und weiter auf bestehender Trasse)

-          damit wäre das Hornschuchcenter und der Stadtpark aus drei Richtungen angebunden

 

1.3  Anbindung Nürnberger Str. bis Stadtgrenze (Oststadt mit Stadtpark)

-          durch Verlängerung der Linie 67 vom Hbf zur Stadtgrenze (über Gebhardstr. und zurück über Nürnberger Str.) oder der Linie 175 von Stadtgrenze bis Hbf. Auch eine Anbindung des Hornschuchcenters wäre denkbar

 

1.4  Hardhöhe – Gewerbegebiet Hardhöhe West

-          alle an der Hardhöhe endenden Busse der Linie 171 fahren weiter in das Gewerbegebiet Hardhöhe West und ersetzen die Linie 176; dadurch ganztägiger Verkehr und nicht wie bisher von 6 – 8 und von 15-17 Uhr).

-          mehr Haltestellen der Landkreislinie 125 im Bereich der Würzburger Str. bis Klinikum

 

1.5  Oberfürberg – Unterfürberg – Scherbsgraben

-          Linie 171 bedient nur Unterfürberg (Ringlinie in Unterfürberg Reichsbodenweg – Unterfürberg – Saatweg – Brünnleinsweg und zurück über Breslauer Str.)

-          Linie 172 fährt vom Klinikum direkt zur Stadthalle und von dort auf bisherigem Weg zum  Hbf (Fahrzeitverkürzung)

-          Neue Linie 17x fährt von Oberfürberg direkt in die Stadt (wie ehemals Linie 174) und übernimmt Haltestellen, die vorher von Linie 172 bedient wurden

-          In Oberfürberg neue Haltestelle Rennweg einrichten (egal welcher Bus dort fährt; z.Zt. wegen Baustelle Eichenstr. eingerichtet und wird sehr gut angenommen), damit wäre auch das westl. Unterfürberg über den Steg in erreichbarer Nähe

 

1.6  Anbindung der westl. Innenstadt

-          Änderung der Linienführung 33 von Ludwigsbrücke über Stadthalle – Weiherstr. – Theresienstr. zum Hbf evtl. mit Anbindung Hornschuchcenter

 

1.7  Südstadt

-          Hier sollte die Linienführung der Linien 173/174, 177, 179 vollständig neu überdacht werden einschl. der Linien 67 und 178 auf der Schwabacher Str. bis zur Südwesttangente

-          Linie 178 könnte ab Kreuzung Kaiserstr. rechts abbiegen Richtung Dambach über Fuchstr. – Zirndorfer Str. – Am Europakanal -  Eschenau  und weiter auf bestehender Linienführung; es würde nur Haltestelle Händelstr. entfallen, Forsthausbrücke wäre aber nahe genug und in der Südstadt werden die Haltestellen Flößaustr. und Saarburgerstr. weiterhin  durch Linie 67 angefahren oder könnten zusätzlich durch eine andere (173, 174, 177 und179) bedient werden werden

-          Linie 179 über Gebersdorf führen, falls U3 bis dorthin gebaut wird (diese Linie fährt eh schon über Nürnberger Stadtgebiet)

-          Linien 173, 174, 177 und 179 sollten die Südstadt strukturierter bedienen

-          Linie 173/174 könnte über Schwabacherstr. - Fronmüllerstr. (mit Haltestelle Bücherei) – Höfener Str. bis Stadtgrenze fahren (dort Anschluß an U-Bahn und Buslinien) als Art Ring um die Südstadt

-          Linie 179 könnte die östl. Südstadt bedienen und dann weiter Richtung Fürth Süd

-          Linie 177 könnte die westl. Südstadt bedienen bis Schönklinik

-          Evtl. auch Südausgang Hbf in Linienführung einbeziehen

 

2.    Fahrplangestaltung der Buslinien

-          Anpassung an derzeitige Geschäftszeiten

o   Mo – Sa bis 20.00 Uhr; evtl. bis 21.00 Uhr für die Beschäftigten

-          bessere Taktung (auch an Wochenenden) und gleiche Abfahrtzeiten (z.B. Linie 178 am Sonntag Abfahrt Erlöserkirche 6 – 8 immer .29 danach .28 und ab 17 wieder .29)

-          bessere Umsteigezeiten z.B am Hbf (damit auch Übergänge von Bus zu Bus besser werden, z.B. 178 kommt an, 172 fährt gerade weg)

-          zu manchen Zeiten fahren mehrere Busse gleichzeitig (z.B. 178, 67 und 173/174 auf der Schwabacher Str. Richtung Süden);

 

3.    Infosysteme in den Bussen

-          sollten vereinheitlicht werden (in allen Bussen gleiches System, gleiches Design) und ausfallsicherer werden bzw. eingeschaltet sein

-          sollten aktuell gehalten werden (Beispiel: im November 2016 wurde noch auf das Heimspiel der Fürther im September gegen Würzburg hingewiesen ?!?)

-          zusätzlich wäre es wünschenswert, wenn in Bahnen und Bussen weiterführende sich gegenseitig ergänzende Informationen angezeigt würden (z.B. die nächsten Anschlüsse mit Richtungsangabe)

 

4.    Tarifsystem

-          Tarifsystem transparenter gestalten (nur Zonen 1 – xx, würde zur besseren Fahrpreisgestaltung im Verbund mit Nachbarstädten (z.B. mit Erlangen, Zirndorf oder Stein) beitragen). Bisher unterschiedliche Zuzahlungen bei Fahrten in Nachbargemeinden ( z.B. von Fürth nach Weiherhof = Kurzstrecke; von Fürth nach Nürnberg = Zone 1)

-          Kurzstreckenregelung ändern (Ausweitung auf mehr Haltestellen und für Busse und Bahnen gleichermaßen; die Erreichbarkeit von Einkaufszentren sollte dadurch möglich werden).

-          Vielfahrer durch niedrige Fahrpreise (auch ohne Ausschlusszeiten) belohnen (mehr Nutzer bringen auch bei geringeren Fahrpreisen mehr Einnahmen)

 

5.    Bushaltestellen

-          behindertengerecht ausbauen

-          mit Häuschen und Sitzplätzen ausgestalten

-          mit mehr (und aktuellen) Informationen ausstatten (z.B. Fahrpreise, Verkehrsnetz Fürth, Umgebungsplan, Hinweis auf öffentliche Einrichtungen usw., nächste Verbindung)

-          bei der Planung von neuen oder Verlegung von vorhandenen Haltestellen, Senioren- und Behindertenbelange berücksichtigen (Wohn-, Pflegeheime u.ä.) und darüber hinaus natürlich auch öffentliche Einrichtungen (Krankenhaus, Bücherei, städt. Einrichtungen usw.)

 

6.    Baustellenverkehr

-          beim Einrichten von Ersatzhaltestellen oder Wegfall von Haltestellen sollten mehr als bisher Senioren- und Behindertenbelange berücksichtigt werden (schon in der Planung; evtl. durch  Beteiligung von Senioren- und Behindertenrat) und Haltestellen nicht erst nach Protesten wieder eingerichtet werden (z.B. Holzstr.)

-          Fahrpläne aufeinander abstimmen (z. B. zwischen 178 und 171 wegen Baustelle Eichenstr.)

-          Buseinsatz entsprechend planen (z.Zt. sind die Linien 178 überfüllt wegen Baustelle Eichenstr.)

 

7.    Buseinsatz

-          Gelenkbusse und normale Busse auf Linien und zu Zeiten einsetzen, wo auch entsprechende Nutzung gewährleistet ist (dann fahren Gelenkbusse nicht fast leer und normale Busse nicht überfüllt durch Fürth).

 

8.    Kommunikation mit anderen Verkehrsträgern

-          Abstimmung von Fahrplänen zwischen Bus und Bahn:

o    z.B. fährt am Wochenende der Bus 178 fast zur gleichen Zeit wie die Bahn R11 (betrifft Haltestellen Westvorstadt (Händelstr.), Dambach (Erlöserkirche, Fuchsstr.), Alte Veste (Vestner Weg)

-          Bessere Abstimmung bei Sonderfahrplänen (z.B. bei Baustellenverkehr)

o   Aktuell: VGN hat anderen Fahrplan als DB AG auf der Trasse Fürth Hbf -Burgfarrnbach

-          Informationen auf jeweilige andere Verkehrsmittel (s.a. Punkt 3 und 5)

      

       Karl Heinz Bösl                                                                                            Peter Koch

             Vorsitzender                                                                                             Seniorenrat

Ausschusses Sicherheit und Verkehr                                                Ausschusses Sicherheit und Verkehr

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16.10.2014

Mehr Sicherheit durch Fahrtraining

Gefahrbremsen bei trockener Fahrbahn und Aquaplaning, einparken, rangieren auf engstem Raum oder rückwärtsfahren unter erschwerten Bedingungen: 28 Seniorinnen und Senioren nutzten das von der Fürther Verkehrswacht angebotene Fahrsicherheitstraining auf dem Verkehrsübungsplatz der Fahrschule Lechner in Sack, um einen Tag lang knifflige Situationen im Straßenverkehr unter fachkundiger Anleitung zu üben.

Gefahrbremsen bei Aquaplaning: Beim Fahrsicherheitstraining wird diese Situation unter fachkundiger Anleitung geübt. Foto: privat

Gefahrbremsen bei Aquaplaning: Beim Fahrsicherheitstraining wird diese Situation unter fachkundiger Anleitung geübt. Foto: privat

Nach einem 45-minütigen Vortrag über straßenverkehrsrechtliche Neuerungen übernahmen erfahrene Polizeibeamte und Fahrlehrer die Praxisausbildung. Gemeinsam mit dem Ausschuss „Sicherheit und Verkehr“ des Fürther Seniorenrats wird das Training seit einigen Jahren regelmäßig angeboten – und gerne angenommen.

Verkehrswachtvorsitzender Christoph Maier: „Aus den schriftlichen Rückmeldungen unserer Trainingsteilnehmer wissen wir, dass wir mit unserem Fahrsicherheitstraining alle Erwartungen erfüllt haben. Die Verkehrswacht Fürth hat damit auch in diesem Jahr wieder einen wichtigen Baustein zu mehr Verkehrssicherheit beigesteuert.“
 

 

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