Aktivitäten

Verstärktes Einbinden der Seniorinnen und Senioren in den Stadtteilen im Rahmen von sozialen Kontakten und Hilfe beim Beseitigen möglicher vorhandener Defizite in den Stadtteilen bei der Alltagsbewältigung (z.B. Einkaufsmöglichkeiten, medizinische Versorgung, Post, Banken, Stadtverkehr usw.) zählt zu unseren wichtigsten Aufgaben im Ausschuss SEUN, wie auch unsere Vorsitzende Inge Hartosch nach ihrer Wahl ausdrücklich betonte.

 

Fitness für Senioren

 

Der Seniorenrat der Stadt Fürth hat bei der Stadt Fürth beantragt, auf den Promenadenflächen im Südstadtpark einen Fitnessplatz mit altersgerechten Aktiv-Fitness-Geräten zu errichten und die entsprechenden Mittel in den Haushalt 2017 einzustellen. Der Seniorenrat setzt sich bereits seit Mitte 2015 für generationenübergreifende Spielplätze ein und da bietet sich der Südstadtpark an, da sich auf dem Gelände bereits Spielplätze für Kleinkinder und Anlagen für Jugendliche befinden.

 

Erfolg für Eigenes Heim/Schwand

 

Der direkte Antrag an den Oberbürgermeister verbunden mit dem Nachhaken unserer Vorsitzenden Inge Hartosch hatte Erfolg. Die geforderte Bordsteinabsenkung im Bereich des Conrad-Stutz-Weges wurde im Frühjahr 2017 realisiert, der Pachtvertrag für die Apotheke in der Riemenschneiderstraße wurde bis 2024 verlängert. Den Rückbau der Feuerwehrzufahrten Ecke Finkenschlag und Riemenschneiderstraße (Seniorenwohnanlage) muss der dortige Bauträger (ESW) veranlassen. Eine Änderung der Buslinienführung und der Taktzeiten wird im Rahmen des Nahverkehrsplans durchgeführt. Mit den anderen Wünschen befasst sich zur Zeit das Straßenverkehrsamt, das ESW (bzgl. der Apotheke) und die Infra (Buslinien). Wir bemühen uns mit der erforderlichen Geduld, aber auch mit der notwendigen Hartnäckigkeit um weitere Lösungen.

 

Stadtteilbegehung in Vach am 17.10.2016

 

Unser zweiter Stadtteilrundgang führte uns nach Vach. Zusammen mit ansässigen Stadträtinnen und Stadträten und einer Mitarbeiterin der Infra besichtigten wir einige Brennpunkte des Ortsteils und trafen uns danach zu einem Gedankenaustausch in der AWO-Begegnungsstätte. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an den AWO-Ortsverband Vach, der für die vorzügliche Bewirtung sorgte.

 

Neben dem Wunsch neue Bestattungsmöglichkeiten auf dem Friedhof zu ermöglichen stand vor allem der Straßen- und Busverkehr im Vordergrund.

Dringend gewünscht wird der Ausbau der Vacher Str. zwischen Rotdornstr. und Obermichelbacher Str. Die barrierefreie Gestaltung der Haltestellen sollte dabei genauso realisiert werden wie die Befestigung der Haltestelle Altengraben.

Einer gewünschten Kurzstreckenregelung bis zum Einkaufszentrum Vacher Str. wird zwar wenig Aussicht auf Erfolg vermittelt, aber wir werden sie trotzdem beantragen; ebenso wie eine bessere Busanbindung an die S-Bahn-Station Vach.

Weiter wurde auch der Wunsch laut nach einem täglich geöffneten Treffpunkt ohne Verzehrzwang. Die AWO-Begegnungsstätte hat leider nur alle 14 Tage geöffnet. Für Jugendliche hat man es in der Vergangenheit mit wenig Erfolg versucht. Vielleicht gelingt es ja mit Senioren.

 

Positiv bewertet wurde der öffentliche Parkplatz  bei der Dorn-Bräu, der durch seine Nähe zu den Geschäften und Banken besticht.

 

Wir werden alle Wünsche wieder in einem Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Fürth zusammenfassen und hoffen mit Ihnen, das möglichst viel umgesetzt werden kann.

 

Stadtteilbegehung in Dambach

 

anlässlich der Stadtteilbegehung in Dambach am 24.4.2017 wurden von den anwesenden Senioreninnen und Senioren folgende Wünsche und Anregungen an den Seniorenrat herangetragen:

 

1.      Verkehrsthemen:

a)      Die Anschlüsse der Buslinie 178 am Busknotenpunkt Bahnhofsplatz sollen mit anderen Buslinien (speziell 172) und den DB-Verbindungen abgestimmt werden.

Begründung: bisher fast ähnliche Abfahrtszeiten; z.B. fährt 172 weg kurz bevor 178 ankommt.

 

b)      Die neuen Wohngebiete Grundigpark, Dambach-Park (ehem. Möbel-Maaggelände) sind – ebenso wie das Wohngebiet Westvorstadt oder die Alte Veste - nicht an den Linienverlauf 178 angebunden. Dadurch besteht auch keine Bus-Verbindung zu den Nahversorgungszentren Breslauer Str. (Norma, Sparkasse, Apotheke, etc.) und der Kaiserstr. (REWE).

c)      Neuregelung der Verkehrsführung für die Anwohner der Westvorstadt, insbes. östl. der Parkstr. durch:

aa) Aufhebung der Einbahnstraßenregelung vor der Bahnunterführung Scherbsgraben.. Der Verkehr durch die enge Durchfahrt sollte durch eine Ampel geregelt werden.

bb) Im Hinblick auf die Bebauung Johannes-Götz-Weg ist eine andere Verkehrsregelung am Kreuzungspunkt Forsthausstr./Parkstr./Bahnübergang (bisher richtungsgebundene abknickende Vorfahrt nach rechts aus der Forsthausstraße kommend) erforderlich.

Begründung: Z.Zt. ergeben sich für die autofahrenden Anwohner des Wohngebietes in der Westvorstadt und östl. der Parkstr. weite Umwege. Dadurch kommt es, trotz Verbotes, zu Verstößen gegen die StVO, weil sowohl die Anwohnerregelung in der Westvorstadt als auch die Einbahnstraßenregelung an der Bahnunterführung Scherbsgraben missachtet werden. Speziell der dort häufig festgestellte Gegenverkehr (trotz Verbotes) führt zu äußerst gefährlichen Ausweichmanövern.

     d)   In der Zirndorfer Straße wird zwischen der Einmündung in die Fuchsstraße bis  mindestens zur          Hasenstraße eine 30-Zone gefordert.

                 Begründung: Kindergarten der evang.luth. Erlöserkirche, Zirndorfer Str. 32, Fußgängerüberweg für Kirchenbesucher sowie kreuzende Radfahrer an der Weiherhofer Str. (vor allem Schülerradweg zur Südstadt)

      e)   Es fehlt eine beidseitige Bordsteinabsenkung in der Bernhard-von-Weimar-Str. an der Einmündung in die    Zirndorfer Str.

                 Begründung: Auf dem Weg zum einzigen Ladengeschäft in Dambach ist ausgerechnet der Straßenübergang direkt vor der Bäckerei nicht abgesenkt.  

      f)   Die Jagdstraße wird seit der Fertigstellung der Wohnanlage Dambachpark als Durchfahrtsstraße  und Abkürzung zur Südwesttangente benutzt. Dies führt zu gefährlichen Situationen für Fußgänger und Radfahrer in der sehr engen unübersichtlichen Straße.

    

2. Straßenbaumaßnahmen:

 

a)      Erneuerung (Ausbau) der Weiherhofer Straße zwischen Zirndorfer Str. und Untere Straße

Begründung:

Erhöhtes Verkehrsaufkommen durch die Neubauten Dambach-Park, schlechter Oberflächenbelag

 

                3. Sonstiges:

 

a)      Mangelnde Sauberkeit auf dem Fußweg neben der Bahnlinie in Höhe des Haltepunktes Dambach zur Bernhard-von-Weimar-Straße

b)      Fehlende Informationsmöglichkeiten in Schaukästen oder ausliegendes Info-Material über geplante Veranstaltungen oder Hinweise der Stadt.

c)      Die schriftlichen Informationen an den Haltepunkten sind zu klein geschrieben und daher für sehgeschwächte Personen schwer oder gar nicht lesbar. Abhilfe könnten dort zusätzliche laute Durchsagen schaffen, auch bereits in den Zügen an den Vortragen.

d)     Das Aufstellen eines Sparkassencontainers im Bereich der Erlöserkirche wäre sinnvoll, weil die Filiale Breslauer Straße sowohl mit dem Bus nicht direkt angefahren wird als auch fußläufig zu weit entfernt ist. Das gilt auch für die Filiale Schwabacher Straße, die nicht mit einer Kurzstrecke zu erreichen ist.

e)      Damit die Dambacher in ihrer gewohnten Umgebung auch im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit verbleiben können, wurde der Wunsch nach Senioren-wohnungen bzw. einem Seniorenheim auf dem Reichsbodenfeld/Breslauer Str. geäußert.

 

 

Stadtteilbegehung in Schwand/Eigenes Heim am 27.6.2016

 

Bei einem Spaziergang durch den Stadtteil Eigenes Heim/Schwand wurden Vertreter des Ausschusses von zahlreichen engagierten und interessierten Bewohnern begleitet. Bereits im April wurde vom Diakonischen Werk Fürth sehr gute Vorarbeit im Rahmen einer Auftaktveranstaltung zur Gründung eines Quartiersbüros geleistet.

 

Nach diesem Rundgang durch den Stadtteil, bei dem einige aktuelle Brennpunkte in Augenschein genommen wurden, kam es bei einem Zusammensein im AWO- zu einem regen Gedankenaustausch und die Wünsche, Anregungen und Beschwerden der Anwohner wurden in Anträgen an die Stadt aufgenommen.

 

 

 

 

Nach oben