Von der Gründung bis heute

 Der lange Weg bis zur Gründung: 1993 - 1995

Am 13. Dezember 1995 nach fast 3jährigen Bemühungen war es soweit. Die 1ste Seniorenvertretung, wurde „aus der Taufe gehoben“ nachdem im Juli 1995 der Stadtrat die Satzung für den Seniorenrat der Stadt Fürth verabschiedet hatte.
Die Bedenken, die im Vorfeld einer Klärung bedurften, bezogen sich auf Sorgen, dass sich die Seniorenvertretung als konkurrierende Interessensvertretung zum Stadtrat sehen wird. Nachdem dies endlich ausgeräumt werden konnte, indem die Initiatoren ihr Wirken in der Zusammenarbeit mit den Fraktionen, dem Stadtrat und der Verwaltung sahen, waren alle zufrieden  und der Gründung stand nichts mehr im Weg.      

Besonders hervorzuheben ist hierbei die Beharrlichkeit von Hans Klinner, der AWO Geschäftsstelle Fürth, dass die Widerstände überwunden werden konnten.

 

1. Amtszeit: 1995 – 1998: Die Zeit des Vorsitzenden Werner Mahr

Am 13. Dezember 1995wählten  95 Delegierte aus der Mitte von 14 seniorenvertretenden Einrichtungen in Fürth 15 Seniorenbeiräte. Desweiteren wurden 5 beratende Mitglieder aus städtischen Einrichtungen (Sozialreferat, Ausländerbeirat, Wohlfahrtsverbände, Pflegekassen, Gesundheitsamt)  in den Seniorenbeirat entsandt.

Am 29. Januar 1996, unter Leitung von OB Uwe Lichtenberg und Dieter Sander, dem Leiter des Sozialamtes, wurde der Seniorenbeirat konstituiert. Die 15 Seniorenbeiräte (7 Frauen und 8 Männer) wählten Werner Mahr zu ihrem  Vorsitzenden  und Leonhard Vetter und Adi Meister zu den stellvertretenden Vorsitzenden.

 

Am 30. Mai 1996 fand die erste ordentliche Sitzung statt. Arbeitsausschüsse wurden gebildet und von den drei Vorsitzenden  selbst geführt:

Werner Mahr: Repräsentanz, Verbindung zum Stadtrat und zur Verwaltung.

Leonhard Vetter: Sozialberatung, Renten, Betreuungsgesetz, Verbindung zu den Krankenkassen und Sozialverbänden. 

Adi Meister: Pflegeversicherung, Heime, Stadtwerke, Steuern, Veranstaltungen.
Zusätzlich übernahm  A. Meister noch das Aufgabengebiet des Schriftführers.

 

Weitere Themen wie

·         Besetzung des Sozialreferenten  in Zeiten des Abbaus sozialer Besitzstände ,

·         Rentenstagnation,

·         Beitragserhöhung der Krankenkassen,

·         Sowie kleinere Alltagssorgen wie Radfahrer im Stadtpark und  neue Bushaltestellen

standen dabei zur Diskussion.

 

Das Leitmotiv der 1. Seniorenvertretung konnte man aus der Presse im Februar 1996 entnehmen:

Der neue Vorsitzende kündigte dem OB Uwe Lichtenberg an,

· dass man auf Beratung und Empfehlung setze, nicht auf Forderungen und Kampf        gegenüber der Stadt.

· Die Bürger ab 60 Jahren werden sich nicht als Bittsteller der Stadtgesellschaft fühlen. Im Gegenteil, sie sind Experten, die die Interessen der älterwerdenden Bevölkerung vertreten, und auf  ein lebenswertes Alter hinarbeiten. Der Bevölkerungsanteil von Menschen über 60 war 1996 bereits 21%, mit der Tendenz steigend.

 

Auf der Delegiertenversammlung am 27. Februar 1997 wurde die 1ste Geschäftsordnung des Seniorenbeirates genehmig. Damit konnte das Tagesgeschäft beginnen. Zu dieser Zeit war das Amt des Oberbürgermeisters bereits an Wilhelm Wenning übertragen. Ein weiterer Erfolg konnte verkündet werden: Dem Seniorenbeirat wurde ein Sitz im Sicherheitsbeirat der Stadt zugesprochen.

 

Im November 1997 wurde die Satzung der Stadt für die Seniorenvertretung  abgeändert:

·         Ein Minderheitenschutz für Seniorenvertretungen,

·         die Erhöhung der Mitglieder auf 20 Beiräte,

·         die Position eines Schriftführers,

·         und die Senkung der Altersgrenze auf 60 Jahre für die Mitgliedschaft im Seniorenbeirat

                      wurden beschlossen.

 

Das Büro war im City-Center eingerichtet worden. Wegen der verwinkelten Gänge und der damit schweren Zugänglichkeit und Auffindbarkeit wurde ein Umzug in das Ämtergebäude in der Schwabacher Straße angestrebt.

,

 2. Amtszeit: 1999 – 2001: Die Zeit des Vorsitzenden Werner Mahr und                         seines Nachfolgers Adi Meister

Am 14. Januar 1999 wurde durch die Delegierten der seniorenvertretenden Sozialeinrichtungen der neue Seniorenbeirat gewählt. Die Konstituierung fand am 10. Februar statt. Der bisherige Vorstand wurde bestätigt.

 

Die sich häufende Arbeit wurde nun auf  mehrere Schultern verteilt. Dazu wurden den 3 Vorsitzenden eine Schriftführerin und 3 zusätzliche  Ausschüsse zur Seite gestellt:

Werner Mahr: Repräsentanz, Parteien, Stadtrat und Verwaltung.

Leonhard Vetter: Sozialberatung, Renten, Krankenkassen und Sozialverbände. 

Adi Meister: Pflegeversicherung, Heimangelegenheiten, Stadtwerke, Steuern und Veranstaltungen.

Elisabeth Fischer als Schriftführerin gewählt.

 

Horst Grüner: Altenarbeit

Heinz Zeiher: Sicherheit

Klaus Grunert: Verkehr

 

Die Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsbeirat der Stadt wurde aufgenommen.

 

Im Januar 2000 verstarb Werner Mahr.

Adi Meister wurde zum Vorsitzenden,

Leonhard Vetter und

Klaus Grunert zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Elisabeth Fischer wurde als Schriftführerin bestätigt.

 

Neben dem Tagesgeschäft in den Ausschüssen wurde dem Aufbau eines tragfähigen Netzwerkes viel Arbeit gewidmet:

Am 27. 11. 2000 nahmen die Vorstände an der DrittenTagung der Seniorenbeiräte des Bezirkes Mittelfranken teil.

Walter Köhler, ehemaliger Pressesprecher der Polizei in Fürth rief die  beratende Gruppe SiSenior ins Leben.

Mit dem ARGE Netzwerk, ein Zusammenschluss der Wohlfahrtsverbände, wurde eine enge Zusammenarbeit vereinbart.

 Zu Beginn 2001 wurden 15 Anträge an die Landesseniorenvertretung Bayern (LSVB)  über den Vorsitzenden eingebracht.

 Leonhard Vetter wurde in den Sicherheitsbeirat der Stadt Fürth berufen.

Die Polizei bildete zusammen mit SiSenior 6 Sicherheitsberater des Seniorenbeirates aus.

Die Zusammenarbeit mit den Parteien wurde kontinuierlich verbessert.

 Mit dem neu gewählten Ausländerbeirat wurde Kontakt aufgenommen.

Der Vorsitzende nahm seine Arbeit im Seniorenbeirat des Bezirks Mittelfranken und als Revisor  in der LSVB auf.

 

In der Delegiertenversammlung am 19.2.2001 stand als wichtiger Tagesordnungspunkt die Schaffung eines Seniorenamtes in Fürth.

 

 

3. Amtszeit: 2002 – 2004: Die 2. Amtsperiode  des Vorsitzenden Adi Meister

Am 5. Dezember 2001wurde durch die Delegierten der seniorenvertretenden Sozialeinrichtungen der neue Seniorenbeirat gewählt. Die konstituierende Sitzung fand am 30. Januar 2002 statt.

Adi Meister wurde als Vorsitzender bestätigt.

Karl Hafenrichter und

Leonhard Vetter als stellvertretende Vorsitzende,

Elisabeth Fischer als Schriftführerin gewählt.

 

Die Bürgermeisterwahl stand an: Am 22. Februar wurde mit allen 5 Kandidaten  Sondierungsgespräche geführt. Im Herbst 2002 wurde Dr. Thomas Jung als neuer Oberbürgermeister gewählt.

 

Am 4. März 2002 wurden die Arbeitsausschüsse und deren Besetzung vereinbart:

Horst Grüner: Altenbetreuung

Rudi Walter: Kultur

Leonhard Vetter: Parteien

Werner Graf: Satzung

Heinz Zeiher: Sicherheit

Klaus Grunert: Verkehr

 

Hans Heidötting wurde im Juni 2002 die Aufgabe des Medienbeauftragten übertragen ( als ehrenamtlicher Helfer, ab 2005 offizielles Seniorenratsmitglied).

Egon Dennerlein wurde 2003zum Sicherheitsbeauftragten benannt nachdem Heinz Zeiher schwer erkrankte und kurz danach verstarb.

Gerda Lugert wurde nach dem Tod von Leonhard Vetter, im August 2003,  als stellvertretende Vorsitzende,  in den Vorstand berufen.

Karl Hafenrichter und Rudi Walter übernahmen die Berichtspflicht zu den Stadtratssitzungen.

 

Dem im Februar 2001 auf der Delegiertenversammlung diskutierten Vorschlag der Schaffung eines Seniorenamtes in Fürth wurde 2 1/2 Jahre später, am 1. Oktober 2003 in die Tat umgesetzt. Es wurde die für die Senioren der Stadt als auch für den Seniorenbeirat wichtige städtische Fachstelle „Seniorenbeauftragte der Stadt Fürth“ geschaffen. Elke Übelacker wurde die Aufgabe übertragen.  Mit Petra Förtsch bekam Frau Übelacker eine ausgezeichnete Fachkraft an die Seite gestellt. Zum Ende 2015 haben beide andere Aufgaben übernommen.

 

4. Amtszeit: 2005 – 2007: Die 3. Amtsperiode  des Vorsitzenden Adi                                                    Meister

Am 1. Dezember 2004 wählten 65 Delegierte aus 15 seniorenvertretenden Einrichtungen den  neuen Seniorenbeirat.

Die konstituierende Sitzung mit der Wahl des Vorstandes fand  am 12. Januar 2005 statt. Der neue Vorstand  setzte sich nun wie folgt zusammen:

Adi Meister wurde als Vorsitzender bestätigt.

Gerhard Grabner wurde neu in den Vorstand gewählt,

Karl Hafenrichter als stellvertretender Vorsitzender bestätigt,

Erika Schneider wurde als Schriftführerin gewählt.

 

Die Vielfältigkeit der Tätigkeiten des Seniorenbeirates wurde zu Beginn 2005 in 12 Ausschüssen gegliedert:

Horst Grüner und Gerda Lugert: Altenarbeit und Wohnberatung

Joachim Frommann: Kultur

Hans Heidötting: Medien und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Gerhard Grabner: Medizin

Horst Grüner: Migranten

Heinrich Gabler: Mobile Aktive (Veranstaltungen)

Herbert Bueren, Erika Hefele, Karl Hafenrichter: Parteien & Stadtrat

Werner Graf, Alfons Kirchner, Heinz Eskofier: Satzung

Egon Dennerlein: Sicherheit

Dieter Hohnhaus, Erika Hefele: Soziales, Armut im Alter, Büroorganisation

 

Gerhard Grabner, Adi Meister, Karl Hafenrichter: Sponsoring

Klaus Grunert, Hans-Jürgen Bühn: Verkehr

            Gerhard Uhlherr rückte Mitte 2006 nach dem Tod eines gewählten Seniorenrats nach. Gleichzeitig                 wurden die Tätigkeiten Migration, Soziales und Armut im Alter an Gerhard Uhlherr übertragen, um Horst             Grüner und Dieter Hohnhaus zu entlasten.

            Gerhard Uhlherr übernahm zusätzlich den neu gegründeten Arbeitsausschuß Regionale und                           überregionale Kontakte.

            

Am 17. Februar 2006 nahm der Seniorenbeirat Ehrungen für hervorragende Verdienste in der Seniorenarbeit vor. Urkunden wurden übergeben an

·         OB Dr. Thomas Jung,

·         Ernst Raml, für die Herzsportgruppe TV 1860,

·         Hatto Bauer, für die Leupold-Stiftung.

 

 

In 2006 wurde der Seniorenbeirat in Seniorenrat umbenannt. Die Einrichtung der Seniorenvertretung in Fürth stand nie einem anderen Rat der Stadt als Beirat zur Seite, sondern war von Anfang an eine eigenständige öffentliche Einrichtung der Stadt Fürth. Ein neues Logo war die Folge und wurde zusammen mit verantwortlichen der Stadt geschaffen.

 

In gemeinsamer Arbeit mit der städtischen Fachstelle übernahm ein Arbeitskreis die Vorbereitung der Veranstaltung  „Seniorentag 2006 – Alter hat Zukunft“.  Mehr als 5000 Besucher nahmen am 17. März 2006 an der Veranstaltung im Kulturforum teil.

 

Sitzungen der LSVB (Landesseniorenvertretung in Bayern) und des Bezirksseniorenrates wurden durch Mitglieder des Vorstandes und die Mitarbeit in den Gremien durch Adi Meister wahrgenommen.

 

Am 22. September 2006 wurde das 10jährige Jubiläum des Seniorenbeirates der Stadt Fürth mit geladenen Gästen aus Politik, Seniorenvertretungen, Wohlfahrtsverbänden, und der Presse gefeiert. Details können der Broschüre (siehe Homepage), die im Wesentlichen Adi Meister erstellt hat, entnommen werden.

 

Das Netzwerk wurde in Richtung Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten (Schwabach, Erlangen, Nürnberg, Landkreis Fürth - SENF) ausgebaut, um Austausch und Gemeinsamkeiten zu schaffen und die Wirksamkeit in Politik und gegenüber Verbänden und Einrichtungen zu verbessern.

 

Um möglichst viele neue Mitglieder für den Seniorenrat zu gewinnen, wurde in 2006 mit dem Slogan „Auf jeden kommt es an!“ geworben. 

„Hinter jedem dieser ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer stehen Erfahrungen, Hoffnungen und Zukunftsideen. All das hat Einfluss auf die Qualität des Seniorenrates. Keiner ist nur ein Rädchen, jeder kann dort, wo er steht und wo er seine Qualitäten hat, was bewirken. So, wie wir die Lebensverhältnisse älterer Menschen in Fürth mitgestalten und bei den individuellen Lebensbedürfnissen  berücksichtigen,  hat es Auswirkung auf die Gesellschaft.“

 

 5. Amtszeit: 2008 – 2010: Die 4. Amtsperiode  des Vorsitzenden Adi                                                   Meister

 

Die 5te Wahl des Seniorenrates durch die gewählten Delegierten der städtischen seniorenvertretenden Einrichtungen wurde lt. Satzung durch das Sozialreferat termingerecht durchgeführt. Zur Wahl des Vorstandes traten die bereits amtierenden wieder an. Jedoch hatte man sich auf Wunsch von Gerhard Grabner auf einen 3ter stellvertretender Vorsitzender/e geeinigt und den Schriftführer neu besetzt.   

Adi Meister, wurde als Vorsitzender bestätigt.

Gerhard Grabner, wurde als stellvertretende Vorsitzende bestätigt.

Erika Schneider, wurde neu als stellvertretende Vorsitzende gewählt.

Peter Göppl, hat das Amt des Schriftführers übernommen.

 

Während der Amtsperiode ist Erika Schneider auf eigenem Wunsch vom Vorstand zurückgetreten.   Bei der daraufhin angesetzten Neuwahl wurde Alfons Kirchner zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.    

 

Die Arbeiten in den 12 Ausschüssen wurden im Wesentlichen fortgeführt.

Erika Schneider hat sich fortan im Arbeitsausschuss Kultur engagiert der von  Joachim Frommann geleitet wurde.

 

Karl Hafenrichter hat sich um den Ausschuss Parteien & Stadtrat und um regionale und überregionale Kontakte bemüht.

 

Nach mehr als 9 Jahren Amtszeiten  als Vorsitzender,  in 3 aufeinander folgenden Wahlperioden, hat Adi Meister den Stab 2011 abgegeben  und damit eine Zeitenwende eingeläutet. Die 6te Amtszeit unter einem neuen Vorsitz konnte beginnen.

 

 

6. Amtszeit: 2011 – 2013: Die Zeit des Vorsitzenden Hans Heidötting

 

Am 23.11.2010wählten 83 Delegierte aus 23 seniorenvertretenden Einrichtungen den  neuen Seniorenbeirat.

Die konstituierende Sitzung mit der Wahl der 3 Vorstände plus des Schriftführers fand  am  14.12.20110 statt. Der neue Vorstand  setzte sich nun wie folgt zusammen:

 

Hans Heidötting: Vorsitzender

Elke Efstratiou: stellvertretender Vorsitzende

Alfons Kirchner: stellvertretender Vorsitzender,

Peter Göppl: Schriftführer

 

Unterstützt wurde der Vorstand  bei den Aufgaben Organisation und Finanzen durch die gewählten Seniorenratsmitglieder:

Dieter Hohnhaus und

Reinhold Schulz.

 

 

 

In der 1ste Klausurtagung unter der Leitung des neu gewählten Vorstandes, am  5.2.2011, wurden die Arbeitsausschüsse und deren Mitglieder bestimmt.

Die 12 Ausschüsse aus der Ära von Adi Meister wurden in 5 Ausschüssen zusammen  gefasst, um in größeren Arbeitsgruppen mehr Gemeinsamkeit zu erreichen.

Adolf Schneider: Gesundheit und Medizin

Erika Schneider: Kultur

Karl Hafenrichter:  Regionale und überregionale Kontakte

Alfons Kirchner: Sicherheit und Verkehr

Jürgen Schönborn: Wohnen im Alter

 

Neben dem gewählten Vorstand und den Arbeitsausschüssen sind vier Aufgaben durch nichtgewählte ehrenamtliche Helfer betreut worden:

 Lothar Oehlen: Er übernahm die Erstellung und Pflege der ersten Homepage des Seniorenrates. Damit konnten nun alle Menschen unserer Stadtgesellschaft zeitnah informiert werden.

Reinhard Stadler: Er sorgte für eine Verbesserung der Darstellung des Seniorenrates in den Medien. Als Medienbeauftragter unterstützte er den Vorstand  sowie die Ausschüsse.

Walter Köhler: Er leitete das Projekt SiSenior des Ausschusses Sicherheit und Verkehr. SiSenior ist ein Projekt zur vorbeugenden Verhütung von Straftaten gegenüber älteren Menschen aus dem gemeinsamen Programm mit der Polizeidirektion Fürth zur Verbrechensbekämpfung.

Walter Schwarz: Als erfahrener Chorleiter in Fürth unterstützte und beriet er den Ausschuss bei Kulturveranstaltungen. Kultur ist ein wichtiges Bindeglied zur Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben nach der Beendigung des beruflichen Lebensabschnittes.

 

Die Ziele während dieser Amtszeit wurden wie folgt gesehen:

Der Seniorenrat unterstützt ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt und unabhängig zu leben und zu wohnen.

Der Seniorenrat trägt dazu bei, das Altersbild in unserer Gesellschaft positiv zu beeinflussen und Vorurteile abzubauen.

Der Seniorenrat ermutigt ältere Menschen sich aktiv für die Interessen und Belange zu engagieren und sich damit als wichtig und wertvoll in unserer Gesellschaft zu erleben.

Der Seniorenrat vertritt die Interessen der älteren Menschen unserer Stadt, unabhängig von Nationalität, Religion, Geschlecht, sozialer Stellung und Einkommen.

Der Seniorenrat informiert und schafft Möglichkeiten der Begegnung und wirkt somit der Vereinsamung entgegen.

 

Mehrere Anträge wurden über den Oberbürgermeister nach Beschlussfassung durch die Vollversammlung an den Stadtrat gestellt, zu:

Klarer Absage des SR an jegliche Form von Radikalismus,

 Sicherheit auf öffentlichen Plätzen und Straßen,

 Kontaktbeamte bei der Polizeiinspektion und mehr Fußstreifen in der Stadt,

Öffentliche Toilette am U-Bahn-Halt Hardhöhe,

Regelung über das Radfahren in der Fußgängerzone,

Anschaffung eines E-Service-Mobils für den Friedhof,

Auskunft über den Brandschutz in den Fürther Altenheimen,

Ergänzung des Begriffs „Senioren“ bei der Bezeichnung des Referats IV,

Einrichtung eines „Runden Tisches: WOHNEN“ – bezahlbarer Wohnraum,

Einrichtung einer ehrenamtlichen Stelle zu Wohnraumberatung und Anpassung.

 

7. Amtszeit: 2014 – 2017:  Der Seniorenrat unter dem Vorsitz von Alfons                                                     Kirchner

 

Im Vorfeld der Seniorenwahl wurden die Satzung und Wahlsatzung der Stadt Fürth für den Seniorenrat vom 8. März 2006 überarbeitet.
Wesentliche Änderungen zur Satzung  / Wahlsatzung  der Stadt Fürth für den Seniorenrat wurden in der Änderungssatzung vom 20. März 2013 / 28. August 2013 vermerkt:

1.      das Wahlberechtigungs- und Wählbarkeitsalter schließt das Erreichen des 59. Lebensjahr            ein, 

2.      die Wahl von 4 statt 3 Vorstandsmitgliedern plus 1 Schriftführer wurden festgeschrieben,            um bei Abstimmungen  immer eine eindeutige Mehrheit zu gewährleisten,

3.      und die Amtszeit auf 4 Jahre verlängert.


Am 23. Januar 2014 wurde der neue Seniorenrat gewählt. Insgesamt haben 87 Delegierte aus 19 Seniorenorganisationen 30 Seniorenräte gewählt. Zur Wahl sind insgesamt 37 Kandidaten angetreten. Die verbleibenden 7 stehen als Ersatz-Seniorenräte zur Verfügung. Knapp die Hälfte, nämlich 24 der 30 gewählten sind  zum 1sten Mal im Seniorenrat vertreten.

 

Die Sitzung zur Konstituierung fand am 24. Februar 2014 statt. In der konstituierenden Sitzung wurden folgende Personen in den Vorstand gewählt:
 

Alfons Kirchner , Vorsitzender,

Gabi Höfler, stellvertretende Vorsitzende,

Inge Hartosch, stellvertretende Vorsitzende,

Ulrich Schuberth stellvertretender Vorsitzender,

Peter Göppl , Schriftführer.


 Hans Schwendinger trat am 9. Oktober 2014 die Nachfolge nach dem Tod von Peter Göppl am 14. September 2014 an.

 

Die Leitung beider Sitzungen sowie die Neuwahl des Schriftführers fand unter dem Vorsitz des Referates IV, Soziales, Jugend und Kultur, Frau Elisabeth Reichert, statt.

 

In der 1ste Sitzung (Klausurtagung) unter der Leitung des neu gewählten Vorstandes, am 28. Februar 2014, wurden die 5 Arbeitsausschüsse neu definiert und deren Mitglieder bestimmt:

 

Gerhard Uhlherr,  Kultur, Teilhabe, Integration, Generationendialog

Gabriele Höfler,  Gesundheit, Ernährung, Verbraucherschutz

Hans Schwendinger,  Stadtentwicklung, -planung, Natur, Umweltschutz

Karl-Heiz Bösl,  Sicherheit und Verkehr

Dieter Baumgärtner,  Wohnen im Alter, Soziales, Beratung

 

Erika Beiling trat nach dem Ausscheiden von Dieter Baumgartner im Frühjahr 2015 die Nachfolge an.

 

Im Herbst 2015 fanden Neuwahlen im LandesSeniorenVerband Bayern (LSVB) statt. Gerhard Grabner, seit vielen Jahren Mitglied im Seniorenrat Fürth wurde der Vorsitz übertragen, nachdem er mehrere Jahre stellvertretendes Mitglied im Vorstand des Landesverbandes war. 

 

Zum Ende des Jahres 2015 wurde Christiane Schmid die städtische Aufgabe der Fachstelle für Senioren übertragen, nachdem Elke Überacker ausgeschieden ist. 

              Zum 1. Juli 2017 hat sich der Vorstand neu aufgestellt ( s.Der Seniorenrat unserer Stadt->Vorstand und                                Mitglieder), nachdem die Eigenschaft als Seniorenrat für Alfons  Kirchner durch den Verlust der Wählbarkeit                        (Wegzug aus dem Stadtgebiet) nicht mehr gegeben war.

 

Nach oben